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Liebe Leserin, lieber Leser

Wir sind nicht die sieben Zwerge, nicht die glorreichen Sieben und auch nicht die sieben Sumarei, sondern die

7 Hauki – Brothers


Von links nach rechts: Christoph Hügli, Hanspeter Boss, Vito Bandinelli, Martin Lüscher, Tom Wachter, Kurt Oertig, Fritz Koller

 

Unsere grösste Leidenschaft ist das Fischen. Wir geniessen es und erholen uns auf dem Zürichsee. Neben dem Fischen organisieren wir ab und zu einige Events in der Gemeinde Erlenbach. Der letzte grosse Anlass war die Bundesfeier 2010. In früheren Jahren war unser Hauki-Beizli an der Erlibacher-Chilbi der grosse Hit. Auch helfen wir gerne bei verschiedenen Vereinsanlässe (Grillieren beim Kirchenbasar) mit.

Unser Lebensmotto lautet, „Fischer leben länger“.

Die Hauki – Brothers


Felche ist Fisch des Jahres 2022

Die Schweiz ist eine Felchen-Hochburg. Einerseits ist die Felche der wichtigste Brotfisch, anderseits Botschafterin der Biodiversität. Ausgerechnet dieser Fisch ist unter Druck. Deshalb hat ihn der Schweizerische Fischerei-Verband zum Fisch des Jahres 2022 gewählt.

 

 

 

Viele verbinden ein Fischmenü aus einheimischem Fang mit Felchen. Das ist nachvollziehbar, gilt doch die Felche als Brotfisch schlechthin. Eigentlich … denn der Rückgang ist beängstigend. In den 1990er-Jahren wurden aus Schweizer Seen 1500 Tonnen Felchen gezogen, 2019 waren es noch 486 Tonnen. Zum Vergleich: Aktuell werden 80?000 Tonnen Fische und Meeresfrüchte importiert.

Meister der Anpassung

Felchen sind faszinierende, ja geheimnisvolle Fische. Als wahre Meister der Anpassung sind sie in der Lage, Lebensraum, Nahrung, Laichplatz und Laichzeit der jeweiligen Situation anzupassen. Dank dieser bewundernswerten Agilität kommen sie in allen grösseren Schweizer Seen vor, wenn auch heute in bedeutend kleinerer Anzahl. Aktuell sind rund 24 verschiedene Arten bekannt. Die Felchen sind sehr scheu, lieben kaltes Wasser, leben in Schwärmen in den Tiefen der Seen – und sind nur schwer zu fotografieren und zu filmen. Damit ist auch gesagt, dass ihren markanten, grossen Augen und den prägenden Seitenlinien nichts entgeht; sie nehmen selbst kleinste Bewegungen im Wasser wahr.

 

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